Beratung: +49 (0) 7502 940860
Garantierte EURO-Mietpreise
Kein Währungsrisiko
Reiseerfahrene Mitarbeiter
Lade Camper
Lade Fahrzeuge. Bitte warten...

Camper Preisvergleich

Jetzt unverbindlich
starten

Allradcamper Namibia - Highlighttour

Namibia - das Land der Wüsten besticht durch grandiose Landschaften, endlose Wüsten, faszinierenden Tierreichtum und die traditionelle Lebensweise der Himbas.
3 Wochen, 3100 km, 700 Fotos, unzähligen Eindrücke und viele tierische Erlebnisse.


Nach zehn Stunden nonstop Nachtflug mit Air Namibia erreichen wir Windhoek - die Hauptstadt und zugleich Ausgangspunkt unserer Rundreise durch Namibia im April .
Direkt nach Ankunft am frühen Morgen übernehmen wir unser Allradfahrzeug von Asco und fahren dann in unsere reservierte Pension am Stadtrand von Windhoek. Für diese Tour haben wir uns ein Allradfahrzeug mit Dachzelt gebucht.
Wir wollen campen, wo es klimatisch und örtlich möglich ist, haben uns aber zusätzlich auch ein paar Unterkünfte vorgebucht, da einerseits die Nächte um diese Jahreszeit empfindlich kalt sein können und wir andererseits auch die besondere, afrikanische Hotellerie kennen lernen möchten.
Das Strassennetz in Namibia ist ordentlich ausgebaut. Bequemer reisen Sie aber mit einem GPS Navigations-Assistenten von Garmin, den Sie zusammen mit Ihrem Asco Fahrzeug gegen Aufpreis von aktuell 60,00 Dollar pro Tag dazu buchen können.
Die Infrastruktur an Campingplätzen ist flächendeckend. Zu empfehlen ist das Campen in National Parks, bei Gästefarmen oder privat geführten Plätzen. Auch bieten viele Kommunen und kleinere Orte so genannte Campgrounds an.
Da wir für diesen Nachmittag nichts besseres vorhaben, gehen wir, bewaffnet mit unseren Reiseführern und Landkarten, in einen Biergarten, müssen aber drinnen sitzen, da es ununterbrochen in Strömen regnet und es auch empfindlich kühl ist.
In diesem Moment frage ich mich, ob das wirklich Afrika ist oder der Pilot sich vielleicht verflogen hat. Aber klar, Windhoek liegt auf ca. 1600 m Höhe und es ist Winter. Das sieht man auch da dran, dass die Einheimischen bei ca. 16 Grad Winterjacken, Wollmützen und Handschuhe tragen. 

Harnas Guestfarm

Am nächsten Tag geht es frühmorgens los und nach einer halbtägigen Fahrt Richtung Botswana sind wir am ersten Ziel unserer Tour: der Harnas Guest Farm.
Die Harnas Wildlife Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, verletzte und verwaiste Wildtiere in Namibia zu pflegen und zu schützen. Als Gäste erleben wir den Umgang mit afrikanischen Wildtieren hautnah und geniessen den persönlichen Charme dieser Lodge, die auf einem weitläufigen Areal liegt. Wir nehmen an einer geführten Tour mit Fütterung und Pflege teil und lernen interessantes über die Wildnis Afrikas. Ein unvergesslicher Moment für mich: ich streichle einen Geparden – ich kann nur sagen ziemlich struppig und sehr spannend.

Namibias endlose Weiten

Corona Lodge - Gamsberg Pass

Zurück via Windhoek und weiter Richtung Osten erreichen wir nach
einem Fahrttag die Corona Lodge am Gamsberg Pass.
Nach einer tollen Fahrtstrecke durch das zerklüftete Khomas Gebirge schaffen wir es gerade noch rechtzeitig zur geführten Abendsafari mit Sundowner und einem unvergesslichem Sonnenuntergang.
Da wir in dieser familiären Guestfarm, die in wunderschöner landschaftlicher Umgebung liegt, die einzigen Gäste sind, fühlen wir uns wie die Hausherren. Am nächsten Tag machen wir frühmorgens eine Safari und sehen unter anderem die dort beheimateten Mountain Zebras.

Köcherbaumwald und Umgebung

Über Windhoek mit einer Übernachtung in Mariental geht es in den Süden nach Keetmanshoop. Dort besuchen wir den Giant´s Playground,
einen Irrgarten aus Felsbrocken, aus zu Fantasieformen erodiertem Granit, der tatsächlich wirkt, als hätten Riesen mit den Steinen Fussball gespielt. Mächtige Säulen ragen in den Himmel und dazwischen balancieren rund abgeschliffene, gigantische Bälle auf schmalen Felsnadeln. Auch die benachbarten Köecherbaum-Wälder, die auf felsigen Hügeln liegen, faszinieren uns.
Hier befinden sich mehr als 200 Exemplare der seltenen Aloe dichtotoma, die auch die Nationalpflanze Namibias ist. Die meisten Bäume sind zwischen 200 und 500 Jahre alt. Den Namen Köcherbaum erhielt die seltene Pflanze, weil früher die San, ein namibischer Volksstamm, aus ihren Ästen Köcher für ihre Pfeile fertigten. Köcherbäume blühen in den Monaten Juni/Juli. Dann bilden ihre grossen, leuchtend gelben Blütenstände einen wundervollen Kontrast zum tiefblauen, klaren Himmel des Südens.

Fish River Canyon

Nach einer mehrstündigen Fahrt kommen wir am Fish River Canyon an. Mit 550 Metern Tiefe und 161 Kilometern Länge ist der Fish River Canyon der zweitgrösste Canyon der Welt. Eine 25 Kilometer lange Aussichtsstrasse führt am Ortsrand entlang und bietet einmalige Ausblicke auf das Naturspektakel. Zwischen Mai und September kann man den Canyon auch in vier bis fünf Tagen erwandern.

Fish River Canyon, Namibia

Sossusvlei - Dead Vlei

Nach zwei weiteren Fahrtagen mit Zwischenübernachtung in Aus erreichen Sossusvlei, ein absolutes Muss für jeden Namibia Reisenden. Ein Campingplatz, sowie ein Shop mit Tankstelle befinden sich direkt am Eingang des Namib Naukluft Nationalparks. Hier schlagen wir für 3 Nächte unser Lager auf, damit wir 2 volle Tage für diese Gegend haben. In dem Gebiet zwischen Swakopmund und Lüderlitz befinden sich die mit 325 Metern höchsten Dünen der Welt. Eine der Hauptattraktionen ist das spektakuläre Sossusvlei, eine grosse Lehmpfanne, umgeben von majestätischen Sterndünen. Die Pfanne und die umliegenden Dünen haben in den frühen Morgenstunden ihren besonderen Reiz.
Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis rot und orange.
Mein Tipp: machen Sie eine Ballonfahrt und geniessen Sie dieses Dünenmeer auch aus der Vogelperspektive.
Ganz in der Nähe ist das spektakuläre Dead Vlei mit seinem schneeweissen Lehmboden und ausgetrockneten, in den Himmel ragenden, verdorrten Kameldornbaumstaemmen.
Wegen der Lichtverhältnisse besuchen wir sowohl gegen Spätnachmittag, sowie auch am Morgen den nahe gelegenen Sesriem Canyon.
Dieser Canyon ist mit 1 km Länge und 30 m Tiefe nicht allzu groß,
aber das Lichtspiel, die schroffen Wände und die wenigen dürren Bäume und Sträucher bieten interessante Fotomotive und lassen den Weg über Stock und Stein zu einem abenteuerlichen Erlebnis werden.

Sossusvlei, Namibia

Swakopmund

Weiterer Meilenstein unserer Allradtour durch Namibia ist Swakomund.
Den Kühlschrank am Atlantik nennen die Namibier ihre zweitwichtigste Stadt. Diese Kleinstadt an der Westküste ist eine der Touristenhochburgen des Landes und ist ein deutliches Zeugnis ehemaliger deutscher Kolonialzeiten. Bekannte historische Bauwerke sind der Alte Bahnhof, das Alte Fort und das Alte Gerichtsgebäude.

Swakopmund, Namibia

Damaraland

Weiter geht es ins Damaraland. Das Damaraland ist eine karstige Region, in der sich der mit 2.574 Metern höchste Berg des Landes befindet, der Königstein. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten gehören die Orgelpfeifen,
Elephant´s Head, Bull´s Party und die sehenswerte Vingerklip, eine 35 Meter hohe Felsformation, die durch Erosion geschaffen, die Form eines Fingers hat.

Spitzkoppe - das Matterhorn Namibias

Als nächstes parken wir unser Allradfahrzeug mit Dachzelt am Campingplatz an der Spitzkoppe.
Die Form hat der Spitzkoppe auch den Beinamen „Matterhorn Namibias“ beschert. Die Spitzkoppe ist noch ein fast gänzlich unberührtes Paradies.
Hinter jeder Kurve verändern sich die Felsen. Mal ist der Boden mit kugelrunden Riesenbällen bedeckt, mal balancieren mächtige Granitblöcke über tiefe Kluften, mal überspannen ebenmäßige Bögen Felsnischen.
Hier gibt es viele Klippschliefer, auch Rock Dassies genannt. Kleine putzige Gesellen, die in bergiger Felslandschaft und auf steinigen Hügeln in trockenen Landesteilen leben und wie Biber aussehen.

Damaraland, Namibia

Kaokoveld mit Besuch der Himbas

Im Nordwesten der Etosha Pfanne liegt das aride Kaokoveld mit seiner herben Schönheit – ein Mosaik aus sandigen Ebenen, rauhen Bergen und zerklüfteten Berghängen, dessen nördliche Grenze der Kunene Fluss ist. Wir übernachten für zwei Nächte auf dem Campingstellplatz der Palmwag Lodge. Das Kaokoveld war über viele Generationen die Heimat des ursprünglichen Himba Stammes. Wir buchen für den nächsten Tag einen geführten Ausflug in ein Himba-Dorf, der uns als erstes nach Sesfontein bringt. Man fährt durch diese afrikanische Landschaft und plötzlich erscheint wie eine Fata Morgana Seisfontein. Das alte deutsche Fort wurde 1896 zur Eindämmung der Rinderpest, der Wilderei und des Waffenschmuggels errichtet und mit 25 Mann besetzt. 1914 zogen die Schutztruppler weg und das Fort verfiel. Erst zu Beginn der 90ziger Jahre wurde es restauriert und wird seitdem als Logde genutzt. Dann erreichen wir das Himba Dorf. Wir müssen erst im Fahrzeug bleiben und unser Guide geht, mit unseren Gaben (2 Säcke Maismehl), zu der Dorfvorsteherin und fragt, ob unser Besuch erwünscht ist. Wir sind willkommen und können uns das Dorf anschauen und erfahren vieles über die Lebensgegebenheiten. Für uns nicht denkbar, da mit Respekt gesagt, teilweise Verhältnisse wie in der Steinzeit.  
Die Himba sind das afrikanische Volk, das seine Traditionen und Riten wohl am besten in die Gegenwart gerettet hat. Zwar sind die Frauen dieses ehemaligen Nomadenvolkes zum größten Teil in den Kralen sesshaft geworden, doch ziehen die Männer mit ihren Herden auf der Suche nach Weidegründen noch immer durch die Savannen des Nordens.

Himbas, Kaokoveld, Namibia

Das Hightlight - Etosha Nationalpark

Und dann kommt das absolute Highlight unserer Namibia Reise - der
Etosha Nationalpark. Letztendlich sind wir ja auch wegen der wilden Tiere hier. Mit 22.270 Quadratmetern ist dieser Nationalpark etwa halb so gross wie die Schweiz und eine der grössten Nationalparks in Afrika. Er umfasst die Weiten der eigentlichen Etosha Pfanne und ist ein Schutzgebiet mit der grössten Ansammlung von schwarzen und weissen Nashörnern, großen Elefantenherden, Löwen und einer Fülle von anderen Tieren und Vögeln. Am attraktivsten ist ein Besuch während der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober, wenn sich die Tierherden an den Wasserlöchern versammeln. Leider ist die Regenzeit dieses Jahr ausgeprägt und dauert länger, so dass die Tiere es noch nicht nötig haben, an die Wasserlöcher zu kommen. Hier herrscht gähnende Leere, aber bei unseren Fahrten durch den Park auf eigene Faust, sehen wir Zebras, Giraffen, Elefanten, Gnus, Impalas, Kudus und andere Antilopenarten. Wir durchkreuzen den kompletten Park und übernachten auf den Campingplätzen der staatlichen Restlager (Namutoni, Halali und Okaukuejo), die zur Hochsaison (Juli-Oktober) auf jeden Fall vorreserviert werden sollten.

Waterberg Plateau und Windhoek

Über Otjiwarongo fahren wir dann zum Waterberg Plateaus und quartieren uns auf dem dortigen Campingplatz in dieser abwechslungsreichen Landschaft ein. Nach einer tollen Wanderung, bei der wir auch vielen Affen begegnen und uns zur Sicherheit schon mal mit Steinen und einem Ast bewaffnet haben, geht es am nächsten Tag dann wieder nach Windhoek zurück.

Unseren letzten Tag, meiner Meinung ist ein voller Tag dafür völlig ausreichend, verbringen wir in Windhoek.
Nambias Hauptstadt liegt in einer Hügellandschaft, begrenzt durch die Eros Berge im Osten, die Auas Berge im Sueden und das Khomas Hochland im Westen. Es ist ein Zentrum wo Afrika und Europa, die Moderne und das Vergangene zusammenlaufen.
Wir besichtigen bei unserem Rundgang durch diese überschaubare Haupstadt, die Christuskirche, die Alte Feste, das Reiterdenkmal und den historischen Tintenpalast, der Sitz des namibischen Parlamentes, und kaufen noch ein paar Souvenirs im kleinen Geschäftszentrum der Stadt.

Fazit unserer Camper Tour durch Namibia

Nach 3 Wochen, 3100 km, 700 Fotos geht es für uns mit unzähligen Eindrücken im Gepäck wieder nach Hause.
Namibia bedeutet für mich afrikanische Faszination mit Deutscher Note.
Ursprüngliche Landschaften, eine vielfältige Tierwelt, zahlreiche Outdoor-Aktivitäten und diese einzigartige Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen machen Namibia zu einem faszinierenden Reiseziel. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr kann man Namibia das ganze Jahr bequem und sicher bereisen.
Wir haben das Campen in Namibia, das uns immer wieder ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer vermittelt, als positiv und sicher erlebt, haben parallel aber auch die afrikanische Hotellerie mit ihren gutbürgerlichen Küche sehr genossen. Die nächste Namibia Reise planen wir gegen Ende der Trockenzeit, sprich September/Oktober, um noch mehr tierische Erlebnisse, vor allem an den Wasserlöchern, zu haben und zwecks wärmeren Nächten, um die Tour voll auf das Campen auszurichten.

Starten Sie jetzt unseren CAMPER PREISVERGLEICH am Anfang dieser Seite
und finden Sie auf einen Blick unverbindliche Angebote zum Bestpreis für Ihre gewünschte Camper Tour in Namibia.

Hier finden Sie weitere Informationen zu der der Fahrzeugflotte, den Leistungen, den Mietbedingungen und den Angeboten unserer Campervermieter in Namibia:

Asco     Britz     KEA

Nach oben