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Allradcamper Australien Westküste

Mit dem Allradcamper erkunden wir einige Highlights von Westaustralien.
Der grösste aller australischen Bundesstaaten bietet unberührte Natur mit beeindruckenden Schluchtenlandschaften, menschenleere, kilometerlange Strände und ein farbenfrohes Korallenriff . Wir geniessen enroute die faszinierende Eintönigkeit und die Begegnungen mit gastfeundlichen, aufgeschlossenen Einwohnern.

Perth mit Rottnest Island

Wir, Corinna Rückle, die Camperexpertin, und mein Mann Micha, fliegen mit Singapore Airlines, die ich wärmstens empfehlen kann, via Singapore nach Perth, wo wir unsere Tour an der Westküste Australiens starten. Die Hauptstadt vom Bundesstaat Western Australia ist eine mondäne, dennoch überschaubare Grossstadt, wunderschön am Swan River und am Meer gelegen.
Zum Ankommen übernachten wir zwei Nächte im Hotel, um Zeit für Perth und Umgebung zu haben. Dabei empfiehlt sich das Hotel Miss Mauds, ein gutes Mittelklassehotel mit reichhaltigem Frühstücksbuffet.
Am Ankunftstag erkunden wir gemütlich die Innenstadt, unternehmen eine Fahrt auf dem Swan River, machen ein Mittagspicknick im Kings Park und besuchen nachmittags das geschichtsträchtige Freemantle. An unserem zweiten Tag setzen wir mit der Fähre nach Rottnest Island über, leihen uns dort Fahrräder aus und erkunden die Insel mit ihren abgeschiedenen Traumbuchten. Auf unserer Tour begegnen wir auch vielen Kurzschwanzkangaroos, den so genannten Quokkas. Rottnest Island hat 1696 sogar ihren Namen („Rattennest“) wegen dieser Tiere erhalten, da die Quokkas anfänglich für große Ratten gehalten wurden.

Skyline Perth - Westaustralien

Pinnacles - Jurien Bay

Am nächsten Tag übernehmen wir dann frühmorgens unser fahrbares Appartement – einen Allradcamper. Unser heutiges Etappenziel ist Cervantes, der Ausgangspunkt für den Nambung National Park. Hier quartieren wir uns auf dem ortsansässigen, beliebten Campingplatz ein. Am nächsten Tag erkunden wir dann eine der Hauptattraktionen von Westaustralien -  die "Pinnacles". Diese mit bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen machen aber nur einen vier Quadratkilometer kleinen Teil des Nationalparks aus. Wir fahren einmal den Rundwanderweg ab und halten fast in jeder Parkbucht an, um Fotos von den faszinierenden „Gebilden“, die teilweise wie Aliens aussehen, zu schiessen. Danach entscheiden wir uns die ganze Runde noch einmal abzulaufen, um diese für Westaustralien typische Wüstenlandschaft intensiver zu erleben. Für die nächste Übernachtung fahren wir nach Jurien Bay, ein beliebter, familienfreundlicher kleiner Ort, direkt am Meer gelegen, mit guten Angelmöglichkeiten und bekannt für die weissen Sanddünen. Zum Wochenende und zu Ferienzeiten empfiehlt sich hier eine Vorausbuchung des Campingplatzes; es ist Samstag und wir bekommen leider keinen Stellplatz. Spontan entscheiden wir uns daher ausnahmsweise wild zu campen. Wo es nicht ausdrücklich verboten ist, ist es geduldet. Wir finden ein ruhiges, idyllisches Plätzchen am Rande der weissen Dünen. Grundsätzlich ziehe ich es allerdings in zivilisierten Regionen vor, auf einem Campingplatz zu nächtigen. Die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes (sanitäre Anlagen, Grillstellen etc.) machen die Übernachtungen komfortabler.

Pinnacles - Westaustralien

Kalbarri Nationalpark

Am nächsten Tag fahren wir nach Kalbarri, um die Ecke des Ortes liegt der gleichnamige Nationalpark. Der Kalbarri Nationalpark besticht zum einen durch seine wunderschöne Küstenlandschaft, vergleichbar mit der Great Ocean Road und bietet zum anderen gute Wandermöglichkeiten.
Am Nachmittag fahren wir die verschiedenen Buchten entlang und machen eine kleine Küstenwanderung am Kamm entlang und geniessen den Sonnenuntergang. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz werden wir am äusseren Ortseingang von der Polizei angehalten, leider sind wir zu schnell gefahren. Da Geschwindigkeitsüberschreitungen in Australien relativ teuer sind und oftmals zusätzlich Bearbeitungsgebühren vom Campervermieter berechnet werden. Mein Hinweis an dieser Stelle: unbedingt exakt die Tempolimits einhalten.
Am nächsten Tag machen wir eine Wanderung im Landesinneren. Hier beeindrucken
uns die vom Murchison River gestalteten Schluchten, die teilweise 100 Meter tief sind, und wir kommen u.a. an den Natursehenswürdigkeiten Natures Window, Z Bend, und Ross Graham Lookout vorbei. Dieses wunderschöne Naturschutzgebiet mit vielfältiger Tierwelt ist auf jeden Fall einen zweitägigen Stopp wert.

Kalbarri Nationalparkk - Westaustralien

Monkey Mia / Shark Bay

Heute steht mit fünf Stunden reiner Fahrtzeit ein kompletter Reisetag an. Das muss manchmal bei so einer Campertour, gerade beim weiten Westaustralien und begrenzter Urlaubszeit, einfach sein. Da es sich bei den Strassen für unser Empfinden um bessere Landstrassen mit kaum Verkehr handelt, schaffen wir unsere Tagesetappe aber dann doch ganz entspannt. Man sollte bei der Routenplanung immer bedenken, dass die angenehme Reisegeschwindigkeit über Land durchschnittlich 80 km/h beträgt.
Dieses Mal haben wir dazu gelernt und einen Stellplatz für zwei Nächte per Telefon vorreserviert; dies ist hier empfehlenswert, da Monkey Mia eine gefragte Touristenattraktion ist. Frühmorgens gibt es die Möglichkeit bei eigenhändigen Fütterungen von zahmen Delfinen dabei zu sein. Obwohl sehr touristisch, lassen wir uns diese bewegende Attraktion nicht entgegen und erleben hautnah, wie diese Delphine, verspielte und doch elegante Zeitgenossen, direkt ans Ufer kommen. Auch unzählige Pelikane wohnen dieser Fütterung bei.
Nachmittags haben wir eine kleine Allradtour im Francois Peron National Park mit seinen roten Sanddünen geplant. Sicher einer der Höhepunkte einer Westaustralien-Tour.
Micha, als prädestinierter Hobby-Fotograf, ist fasziniert von dem Zusammenspiel roter Dünen und dem blauen Meer sowie der Strandvegetation. Aber wer hätte gedacht, dass dieser Ausflug in einem Eheseminar endet. Wir geniessen es, die roten Sandpisten entlang zu düsen und kommen an verschiedenen Traumbuchten vorbei. An einer Bucht geht es beim Herausfahren leicht den Hang hoch und durch einen Schaltfehler wird der Motor abgewürgt und wir bleiben stecken. Anfahren hochwärts auf diesem sandigen Untergrund ist nun nicht mehr möglich, ganz im Gegenteil unsere Räder graben sich immer mehr ein. Wir sind relativ entspannt, da wir nicht völlig ab vom Schuss sind und unser Kühlschrank genügend Getränke und Essen vorrätig hat. Irgendwann würde jemand vorbei kommen, aber wir beschliessen die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Da kein Baumstamm oder Stein zum Unterlegen in der Nähe ist, beschliessen wir die Holzabdeckungen aus unserem Camper-Wohnbereich zu opfern. Wir graben die Reifen, soweit notwendig frei und legen diese Holzbretter als Startrampen unter. Aufgrund Knochenarbeit, hunderter Fliegen und der Hitze bin ich schon leicht gereizt. Der nächste Schritt ist dann das los fahren. Micha wird fahren und meine Aufgabe ist es draussen am Camper zu stehen und ihn zu dirigieren, damit er mit dem richtigen Winkel und einem passenden Tempo auf die Rampe kommt und er los fahren kann. Irgendwie geht es dann nach zwei erfolglosen Versuchen, in denen wir die Holzbretter erneut untergraben mussten, beim dritten Versuch schnell. Ich schreie nur noch zu Micha: fahr weiter, halte nicht an, bis Du wieder festen Untergrund hast und er ruft mir zu, dass ich die Bretter mitbringen soll. Also buddele ich die Bretter, die sich durch die Rotation der Reifen ganz schön tief eingegraben haben, aus und marschiere los. Wie lange ich gelaufen bin, kann ich im nach hinein nicht mehr sagen. Mittlerweile bin ich aber etwas entkräftet, denn es ist sehr anstrengend im tieferen Sand bei Hitze mit zwei Brettern im Gepäck zu stapfen. Endlich treffe ich auf Micha und er nimmt mir die Bretter ab. Micha ist solange gefahren, bis er an einen ausgetrockneten Salzsee kam, den Wagen sicher parken konnte und ist mir dann entgegen gelaufen. Gemeinsam laufen wir dann zum Camper zurück, löschen unseren Durst und fahren zum Campingplatz. Nach einer Dusche sieht die Welt dann wieder gut aus und ich bin stolz auf uns als Paar, dass wir diese etwas heikle Situation in guter Teamwork gemeistert haben. Letztendlich sucht man ja im Australien Allradcamper Urlaub auch etwas Abenteuer und oftmals sind es bei Reisen diese Pannen, an die wir immer denken werden und die zu Anekdoten unseres Lebens wurden.
Am nächsten Morgen geht unsere Camper Tour an der Küste Westaustraliens weiter. Bei der Rückfahrt zum Highway machen wir dann noch auf der Peninsula einen Stop am faszinierenden Shell-Beach. Der Shell Beach ist ein ca. 40 km langer Küstenstreifen, der aus einer bis zu 10 Meter dicken Schicht aus Milliarden von Herzmuscheln besteht.

Exmouth / Cape Range National Park

Im Cape Range Nationalpark erlebe ich meinen perfekten Reisetag.
Am Vormittag machen wir eine mehrstündige Wanderung an der felsigen Schlucht entlang durch Buschland und sichten unter anderem viele Kängurus und Emus. Am Nachmittag spazieren wir an menschenleeren türkisfarbenen Buchten mit weissen Stränden und erkunden mit einer geliehenen Schnorchelausrüstung den Ningaloo Marine Park. Hier gibt es direkt vom Strand aus gute Schnorchelmöglichkeiten, um die Korallen und die bunten Meeresbewohner des Riffs zu beobachten. Zum Tagesabschluss machen wir am Abend dann ein Barbeque im Freien unter einem unglaublichen Sternenhimmel.  

Cape Range Nationalpark - Westaustralien

Karijini Nationalpark

Als nächstes Highlight steht der Karijini Nationalpark an.
Eine als Allradstrecke ausgewiesene Abkürzung beschert uns allerdings eine weitere Anekdote unserer Reise. Grundsätzlich ist eine Reifenpanne in Australien aufgrund des Klimas, langen Wegen und Streckenbeschaffenheit nichts Seltenes. Allerdings haben wir innerhalb weniger Kilometer zwei Reifenpannen! Für den ersten kaputten Reifen hat man ja einen Ersatzreifen am Camper, aber der zweite kaputte Reifen ohne zweites Ersatzrad hat zur Folge, dass wir erst einmal fest stecken, da wir auch kein Netz mit unserem Deutschen Mobiltelefon haben, um den Pannenservice zu benachrichtigen.
Es ist zwar eine befahrene Strecke, aber am Nachmittag sind wohl die meisten Reisenden schon durch, so dass wir uns auf eine Übernachtung mitten auf der Strecke einrichten. Wiederum kein Problem, da wir, wie immer und sehr wichtig in Australien gut mit Trinken und Essen eingedeckt sind und aufgrund unserer langjährigen Reiseerfahrung auch recht gelassen sind. Da wir relativ auf der Strasse stehen, lassen wir über Nacht die Warnblinkanlage eingeschaltet. Nach einer etwas unruhigen Nacht in der „Wildnis“ und nach einem Frühstück laufen wir Patrouille und hoffen, dass bald ein Fahrzeug kommt.
Nach vier Stunden Warten kommt tatsächlich ein australisches Paar mit Kleinkind vorbei, die haben glücklicherweise auch noch ein Reifen-Reparturkit dabei und helfen uns bei der Instandsetzung unseres Reifens. Um ihre Hilfsbereitschaft nicht länger zu strapazieren, lehnen wir ihr Angebot ab, noch zu warten, bis wir startklar sind. Nachdem wir unsere Utensilien eingeräumt haben, setzen wir uns in die Fahrerkabine. Micha will den Motor starten, aber leider geht nichts mehr. Die Warnblinkanlage, die die ganze Nacht lief, hatte die Batterie leer gefressen. Also wieder heisst es Warten auf einen weiteren Retter. Nach einer Stunde kommt dann tatsächlich ein Britz Allradcamper mit zwei Deutschen Touristen um die Ecke. Wir stoppen sie und erklären unsere Situation, gerne sind sie bereit, uns Starthilfe zu geben. Dazu dreht der Fahrer um, damit die Camper dafür Schnauze an Schnauze stehen. In dieser Wendeaktion platzt unserem Helfer ein Reifen und wir denken: entweder sind wir hier bei „Verstehen Sie Spass“ oder der nächste Reifenhändler hat die Strecke präpariert. Micha bietet an, nun erst mal unseren Helfern, den Reifen zu wechseln, da er ja mittlerweile ungewollt genügend Erfahrung hat.
Beim Reifen wechseln kommen wir ins Gespräch und da stellt sich doch glatt heraus, dass unsere Helfer bei meinem Unternehmen, dem TSA Travelservice Baindt ihren Allradcamper gebucht haben – was für ein netter Zufall. Nach Reifenwechsel und Starthilfe fahren wir dann im Konvoi nach Tom Price zu einer Autowerkstatt und besorgen uns jeder einen Ersatzreifen – sicher ist sicher.
Aufgrund dieses Zwischenfalls erreichen wir dann einen Tag später wie geplant Tom Price. Hier quartieren wir uns auf einem Campingplatz ein, um den nahe gelegenen Karinjini Nationalpark zu erkunden.
Der Karinjini ist einer der grössten und spektakulärsten Nationalparks in Australien, liegt im Landesinneren der Pilbara Region und besticht durch dramatische Schluchten, tiefe Pools und Wasserfälle. Vielfältige Wanderungen zeigen gute Einblicke in die spektakuläre, raue Kulisse in einer uralten geologischen Formation.
Immer wieder begeistert mich auch die Naturbelassenheit der Australischen Nationalparks: kein Kiosk, kein Souvenirshop und, dass man aufgrund der Weitläufigkeit oftmals nur vereinzelt anderen Touristen begegnet.

Karijini Nationalpark - Westaustralien

Eighty Mile Beach - Broome

Auf unserer letzten Etappe machen wir noch eine Zwischenübernachtung am Eighty Mile Beach. Der Campingplatz ist wunderschön am langen und breiten Sandstrand gelegen und lädt zu Strandspaziergängen ein. In bestimmten Monaten ist es nachts möglich, die Riesenschildkröten bei der Eiablage zu beobachten.
Schliesslich erreichen wir am nächsten Tag unser Endziel Broome mit dem bekannten Cable Beach. Broome, die Perlenhauptstadt Australiens, ist bekannt für seine weltberühmten Sonnenuntergänge am Cable Beach und das Naturphänomen der „Treppe zum Mond“.  Während eines Aufenthaltes in dieser entspannten, tropischen Oase kann man den Cable Beach, einen 22 km langen, wunderschönen, weissen Sandstrand geniessen, an einer Bootstour zu einer Perlenfarm teilnehmen oder das älteste Open-Air-Kino der Welt besuchen. Ausserdem empfiehlt sich ein Spaziergang durch die umliegenden Galerien, in denen man die Werke von einigen der erfolgreichsten zeitgenössischen und Aboriginal Künstlern aus der Kimberley-Region bewundern kann.
Dann geht es für uns nach 19 Tagen mit einem Inlandsflug nach Perth und im Anschluss mit Singapore Airlines via Singapore mit schönen Erinnerungen von einer weiteren Australien Reise zurück in die Heimat.

Broome - Westaustralien


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