NAMIBIA A-Z
   
NAMIBIA – das Land der Kontraste

Namibia, ein Land in dem Geschichte und Gegenwart vereint sind.
Entdecken Sie die allgegenwaertigen Spuren dieser ehemaligen deutschen Kolonie und erleben Sie das Flair eines jungen und aufstrebenden Landes.
Die riesige Weite ist ebenso faszinierend wie die bizarren Landschaften, der Fish River Canyon und der Namib Naukluft Nationalpark mit den hoechsten Duenen der Welt bei Sossusvlei. Im Etosha-Nationalpark im Norden und in vielen anderen Wildschutzgebieten wird die einzigartige Tierwelt erhalten.
Ein sicheres und gut ausgebautes Strassennetz macht das Bereisen und Kennen lernen  dieser faszinierenden Ecke Afrikas zu einem Vergnuegen.
Dieses Abenteuer geniessen Sie am intensivsten mit einer individuellen Rundreise per Mietwagen/Campmobil oder einer gefuehrten Rundreise.

Fuer Ihre Reiseplanung empfehlen wir die ausführliche Reiselektuere vom
Verlag  Reise-Know-How – "Namibia Handbuch".
Unsere reise erfahrenen Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen oder Wuenschen gerne zur Verfuegung.

CAPRIVI
Der Caprivi-Zipfel, der sich vom Okavango im Westen bis nach Kazungula erstreckt, gilt als Namibias Gruenstreifen. Der 450 km lange und bis etwa 100 km breite Landstreifen wurde Namibia im Nordosten wie ein kuenstlicher Arm angefuegt. Er erstand 1890 und grenzt heute an die noerdlichen Nachbarlaender Angola und Sambia, an das suedlich gelegene Botswana und ganz im Norden sogar noch an Simbabwe. Riesige Feuchtgebiete und Wasserfaelle praegen die Landschaft. Die „Stimme Afrikas“, der Schrei-Seeadler, ist hier beheimatet.
DAMARALAND 
Das Damaraland ist eine karstige Region, in der sich der mit 2.574 Metern hoechste Berg des Landes befindet, der Koenigstein. Zu weiteren Sehenswuerdigkeiten zaehlen der Versteinerte Wald und die Felsmalereien von Twyfelfontein.

ETOSHA NATIONALPARK
Mit 22.270 Quadratmetern ist der Etosha Nationalpark etwa halb so gross wie die Schweiz und eine der groessten Nationalparks in Afrika. Er umfasst die Weiten der eigentlichen Etosha Pfanne und ist ein Schutzgebiet mit der groessten Ansammlung von schwarzen und weissen Nashoernern, großen Elefantenherden, Loewen und einer Fuelle von anderen Tieren und Voegeln. Am attraktivsten ist ein Besuch waehrend der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober, wenn sich die Tierherden an den Wasserloechern versammeln. Im Park selbst gibt es drei Camps: Okaukuejo, Halali und Namutoni.
FISH RIVER CANYON
Mit 550 Metern Tiefe und 161 Kilometern Laenge ist der Fish River Canyon der zweitgroesste Canyon der Welt. Eine 25 Kilometer lange Aussichtsstrasse fuehrt am Ortsrand entlang und bietet einmalige Ausblicke auf das Naturspektakel. Zwischen Mai und September kann man den Canyon auch in vier bis fuenf Tagen erwandern.
KALAHARI
Die Sandwueste erstreckt sich über sieben Laender des Suedlichen Afrika auch in den suedoestlichen Teil Namibias. Die Kalahari-Duenen verlaufen parallel zur vorherrschenden Windrichtung und sind zwischen 10 und 30 Meter hoch. Zwischen ihnen befinden sich breite Taeler. Diese sind im Fruehjahr mit Blumenteppichen und Gras ueberwachsen.
KAOKOVELD
Im Nordwesten der Etosha Pfanne liegt das aride Kaokoveld mit seiner herben Schoenheit – ein Mosaik aus sandigen Ebenen, rauhen Bergen und zerkluefteten Berghaengen, dessen noerdliche Grenze der Kunene Fluss ist. Das Kaokoveld war ueber viele Generationen die Heimat des urspruenglichen Himba Stammes, der bis heute noch seinen nomadischen Lebensstil beibehalten hat.


KOECHERBAUMWALD
Hier befinden sich mehr als 200 Exemplare der seltenen Aloe dichtotoma, die auch die Nationalpflanze Namibias ist. Die meisten Baeume sind zwischen 200 und 500 Jahre alt. Den Namen Koecherbaum erhielt die seltene Pflanze, weil frueher die San aus ihren Aesten Koecher für ihre Pfeile fertigten. Koecherbaeume bluehen in den Monaten Juni/Juli. Dann bilden ihre grossen, leuchtend gelben Bluetenstaende einen wundervollen Kontrast zum tiefblauen, klaren Himmel des Suedens. Die „Koecherbaum-Waelder“ liegen auf felsigen Huegeln und sind im Morgen- und Abendlicht attraktive Fotomotive.
LUEDERITZ
Die Hafenstadt liegt zwischen den Duenen der Namib und dem Atlantik. Sie wurde vom Bremer Kaufmann Adolf Luederitz gegründet und war die erste Siedlung im ehemaligen Deutsch-Suedwestafrika. Der graue Gneisfels dient der Stadt mit den teils farbenfroh gestrichenen Haeusern als reizvoll herbe Kulisse. Noch heute praegen Jugendstilbauten die Stadt. Ein paar Kilometer außerhalb liegt die im Wuestensand versinkende Stadt Kolmanskuppe. Ausserdem locken Exkursionen in das Speergebiet zu weiteren verlassenen Diamantenorten.
NAMIB
Die Wueste an der Westkueste gilt als die aelteste und eine der trockensten Wuesten der Welt. Die Bedeutung des Namens kann man am ehesten mit „Leerer Platz“, oder „Ort, wo nichts ist“ uebersetzen. Sie erstreckt sich über 2.000 Kilometer und ragt 160 Kilometer ins Land hiue, im mittleren Teil befinden sich mit Swakopmund und Walvis Bay zwei der wichtigsten Staedte des Landes. Im Sueden erstreckt sich das Diamantenspeergebiet um Luederitz. Bekannt ist die Namib für ihre Sandduenen, die, je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt, intensiv ihre Farben aendern, darunter auch der Sossuvlei.
NAUKLUFTMASSIV
Neben den Duenen im Osten befindet sich das Naukluftmassiv mit seinen tiefen Taelern, Felsschluchten, wellenartigen Huegeln und steilen Klippen.
Eine Zuflucht fuer die agilen Hartmanns Bergzebras, sind die rauhen Berge auch ein begehrtes Urlaubsziel für Naturliebhaber, die gerne tagelang wandern wollen oder auch Wege benutzen wollen, die nur mit Allradfahrzeugen zu bewaeltigen sind.
SKELETT-KUESTE
Nebel, heftige Brandung und eine unberechenbare Stroemung – der Benguela-Strom – machen die Kueste seit jeher gefaehrlich für die Seefahrt, aber auch für die frueher hier in grosser Zahl vorbeiziehenden Wale. Etliche Wracks am Strand und zahlreiche Knochen gestrandeter Wale legen davon Zeugnis ab. Schiffbruechige, die hier anlandeten, hatten in der Wueste keine Ueberlebenschance – daher der Name.
SOSSUSVLEI
In dem Gebiet zwischen Swakopmund und Luederlitz befinden sich die mit 325 Metern hoehsten Duenen der Welt. Eine der Hauptattraktionen ist das spektakulaere Sossusvlei, eine grosse Lehmpfanne, umgeben von majestaetischen Sternduenen.
Die Pfanne und die umliegenden Duenen haben in den fruehen Morgenstunden ihren besonderen Reiz. Die Farbschattierungen variieren von Blassgelb bis Rot und Orange. Ganz in der Naehe ist das spektakulaere Dead Vlei mit seinem schneeweissen Lehmboden und ausgetrockneten, in den Himmel ragenden, verdorrten Kameldornbaumstaemmen.

SWAKOPMUND
Den Kuehlschrank am Atlantik nennen die Namibier ihre zweitwichtigste Stadt. Diese Kleinstadt an der Westkueste ist eine der Touristenhochburgen des Landes und ist ein deutliches Zeugnis ehemaliger deutscher Kolonialzeiten. Bekannte historische Bauwerke sind der Alte Bahnhof, das Alte Fort und das Alte Gerichtsgebaeude.

WINDHOEK
Nambias Hauptstadt liegt in einer Huegellandschaft, begrenzt durch die Eros Berge im Osten, die Auas Berge im Sueden und das Khomas Hochland im Westen. Es ist ein Zentrum wo Afrika und Europa, die Moderne und das Vergangene zusammenlaufen. Die „Christuskirche“, die „Alte Feste“, das „Reiter Denkmal“ und der historische „Tintenpalast“, der Sitz des namibischen Parlamentes, ueberschauen das Geschaeftszentrum der Stadt.




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